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Weinliteratur

Freitag, den 29. Juni 2007

Je weniger man sich zutraut, desto mehr läuft man Gefahr, sogenannten Propheten hinterherzulaufen. Es gibt keinen Weinkritiker, der meinen Geschmack hat und es gibt keinen Weinbuchschreiber, der meinen Geschmacksnerv zu 100 Prozent trifft. Trotzdem bieten die Weinpäpste Parker oder Johnson reichlich interessanten „Stoff“, wenn der Leser ihre Ausführungen differenziert aufnimmt.
Kein normaler Mensch kann täglich 50 Weine probieren. Und das müsste man eigentlich tun, um einen Überblick über die ganze Welt des Weines zu bekommen. Deshalb ist es hilfreich, wenn Weinkenner für uns an zahlreichen Verkostungen teilnehmen. Dass ein Wein im Preis steigt, nur weil Herr Parker ihm viele Punkte zuteilt, beurteile ich eher kritisch. Aber dass sich generell Weinkenner intensiv mit Wein beschäftigen und uns an ihrem Wissen teilhaben lassen, schätze ich sehr.
Es gibt zahlreiche Länder, in denen Wein angebaut wird, so viele Weinbauregionen, Weingüter und noch mehr Weinbau Geschichte, so dass sich immer ein Weinmacher findet, der noch tiefer in der Materie steckt. Schön, wenn ich daran teilhaben kann.
Weinliteratur, welcher Art auch immer, kann Hintergrundwissen vermitteln; aber sie kann mir nicht sagen, was mir persönlich schmeckt oder mir besonders gut tut.

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